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Flexi Funds

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Flexi Funds

Der Forschungscampus Mittelhessen hat zum Ziel, die regionale Verbundbildung insbesondere in der Forschung und der Nachwuchsförderung zu stärken und zukunftsweisende Strukturen zur Förderung von Spitzenforschung zu schaffen. Ein Instrument des Forschungscampus zur Erreichung dieser Ziele sind die Forschungsfördermittel Flexi Funds.

Die Flexi Funds dienen der Anschubfinanzierung gemeinsamer Verbundforschungsinitiativen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg und der Technischen Hochschule Mittelhessen.

 

Im Folgenden finden Sie Information zu folgenden Themen: 

Voraussetzungen für die Förderung

  1. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von mindestens zwei Hochschulen des Forschungscampus Mittelhessen sind an dem Forschungsvorhaben beteiligt und eine Hochschule des Forschungscampus ist federführend. Die Hauptantragstellerinnen und -antragsteller, ihre Stellvertretung sowie die avisierte Sprecherin bzw. der avisierte Sprecher des geplanten Drittmittelprojekts müssen Angehörige der Fachbereiche und/oder wissenschaftlicher Zentren der drei mittelhessischen Hochschulen sein.

  2. Die Forschungsinitiative hat das Potential, in einem überschaubaren Zeitraum in das konkret im Antrag benannte national und/oder international sichtbare Verbundforschungsformat bei einem Drittmittelgeber zu münden. Vorhaben, die auf die Beantragung von Einzelförderformaten wie z.B. DFG-Sachbeihilfen abzielen, sind nicht durch Flexi Funds förderfähig. Anträge, die bereits Antragsreife für eine direkte Einreichung bei einem Drittmittelgeber aufweisen, sind ebenfalls nicht förderfähig.

  3. Die antragstellenden Verbünde müssen aus mehreren Forschenden der Hochschulen bestehen und die für die Beantragung des jeweilig geplanten Drittmittelformats notwendige kritische Masse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der beteiligten Hochschulen bündeln. Von dieser Regelung kann abgewichen werden, wenn in einer frühen Phase der Drittmittelantragsvorbereitung Flexi-Funds für die Vernetzung und den Aufbau des wissenschaftlichen Verbundes beantragt werden, und die beantragten Maßnahmen zur Herstellung der kritischen Masse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dienen sollen. In diesem Fall muss aus dem Antrag klar hervorgehen, welche fachliche und/oder methodische Expertise für das Drittmittelvorhaben zusätzlich benötigt wird und durch welche konkreten Maßnahmen die Verbundbildung befördert werden soll (siehe auch Hinweis zur zweimaligen Förderung eines Projekts).

    Entsprechend der Konzeption des jeweiligen Vorhabens können auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anderer Hochschulen, die nicht zum Forschungscampus gehören, eingebunden werden; eine Unterstützung aus den Flexi Funds können diese allerdings nicht erhalten.

    Einzelanträge sind von der Förderung durch Flexi Funds ausgeschlossen.

  4. Forschungsvorhaben aus allen Disziplinen und Forschungsbereichen können gefördert werden.

 

Art, Dauer und Umfang der Förderung

  • Sie können Sach-, Reise- und/oder Personalmittel beantragen, z.B. für Gastaufenthalte, Workshops, Netzwerktreffen und zusätzliche kurzfristige Ressourcenverstärkung. (Groß-)Geräte können ebenfalls beantragt werden, wenn das Vorhandensein dieser für eine erfolgreiche Antragstellung bei einem Drittmittelgeber notwendig ist. Der Standort beantragter Geräte muss an einer der Hochschulen des Forschungscampus sein. Nicht förderfähig sind Sach- und Personalmittel, die aus dem Grundbudget der Hochschulen zu finanzieren sind, wie z.B. Kosten für die Begutachtung von Verbundforschungsvorhaben.
  • Die Förderung erfolgt über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren.
  • Eine zweimalige Förderung desselben Projekts in unterschiedlichen Stadien der Projektgenese ist möglich, wenn beispielsweise in einer ersten Phase eine Förderung eines Netzwerkworkshops zur Erreichung der kritischen Masse und in einer nächsten Flexi-Funds-Ausschreibungsrunde die Förderung zusätzlicher Personalmittel zur Vorbereitung des Drittmittelantrages beantragt werden.
  • Die Laufzeit und Höhe der Förderung erfolgt in Abhängigkeit von Größe und Gewichtung der geplanten Drittmittelantragstellung. Pro Ausschreibungsrunde steht eine Gesamtfördersumme i. H. v. 250.000 Euro zur Verfügung.

 

Auswahlkriterien für die Förderung

  1. Vorliegen der oben beschriebenen Fördervoraussetzungen
  2. Qualität und Innovationskraft des Forschungsvorhabens
  3. Ausgewiesenes Forschungsprofil aller am Antrag beteiligten Personen entsprechend dem Stand ihrer wissenschaftlichen Karrierephase und den durch das geplante Drittmittelformat geforderten Kriterien
  4. Erfahrungen der avisierten Sprecherin/des avisierten Sprechers des angestrebten Drittmittelprojekts im Management von Verbundforschungsvorhaben
  5. Schaffung und/oder Nutzung infrastruktureller Synergien
  6. Ggf. Berücksichtigung der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

 

Hinweise zur Antragstellung

  • Bitte verwenden Sie für die Antragstellung das Flexi-Funds-Antragsformular und reichen Sie Anträge nur per E-Mail über die Geschäftsstelle des FCMH ein.
  • Das angestrebte Verbundforschungsvorhaben muss inhaltlich allgemeinverständlich dargestellt werden. Bitte formulieren Sie so, dass auch fachfremde wissenschaftliche Gutachterinnen und Gutachter Ihr Vorhaben nachvollziehen können. Verwenden Sie z.B. keine fachspezifischen Abkürzungen.
  • Die Flexi Funds dienen ausschließlich der Vorbereitung von konkreten Verbundforschungsanträgen bei einem Drittmittelgeber; sie sind nicht dazu vorgesehen, Forschungsprojekte zu finanzieren.
  • Die geplanten Arbeitsschritte und Etappenziele auf dem Weg zum angestrebten Verbunddrittmittelprojekt müssen in Ihrem Antrag unter dem Punkt „Arbeitsprogramm“ klar beschrieben werden.
  • Aus Ihrem Antrag muss hervorgehen, dass bezogen auf das angestrebte Drittmittelformat bereits hinreichende Vorarbeiten der beteiligten Arbeitsgruppen/Personen erfolgt sind. Zudem sollen bereits bestehende Kooperationen und Vernetzungen dokumentiert werden.
  • Die beantragten Mittel müssen im Finanzplan (siehe Antragsformular) begründet werden.
  • Eine Person ist als Sprecherin/Sprecher für das geplante Verbundforschungsprojekt zu benennen. Diese kann mit der/dem Hauptantragsteller/in identisch sein, jedoch muss die/der avisierte Sprecher/in entsprechende Erfahrung im Management von Verbundforschungsprojekten vorweisen.
  • Die Anträge sollten einen Umfang von 10 Seiten nicht überschreiten und können in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden. Nur vollständige Anträge werden begutachtet.
  • Der wissenschaftliche Lebenslauf einer jeden an der Antragstellung beteiligten Person sowie der avisierten Sprecherin oder Sprechers des angestrebten Verbundforschungsprojektes mit einer Liste ihrer zehn wichtigsten Publikationen muss dem Antrag beifügt werden.

 

Antragsfristen und Hinweise zur Einreichung

Anträge können zweimal im Jahr (jeweils 1. März und 1. September) an das Direktorium des Forschungscampus Mittelhessen gerichtet bei der Geschäftsstelle des Forschungscampus Mittelhessen eingereicht werden.

Eine Förderentscheidung wird bei Vorlage der vollständigen Unterlagen in der Regel innerhalb von acht Wochen nach Ablauf der Antragsfrist herbeigeführt.

Reichen Sie die Antragsunterlagen bitte innerhalb der angegebenen Frist ausschließlich elektronisch per an die Geschäftsstelle ein. Nur vollständige und rechtzeitig eingereichte Anträge werden berücksichtigt.


 

Auswahlverfahren

Über die Vergabe der Mittel entscheidet das Direktorium des Forschungscampus Mittelhessen. Der Forschungsrat des Forschungscampus Mittelhessen begutachtet die eingegangenen Anträge und spricht dem Direktorium Förderempfehlungen aus.  

Die Bewilligungsquote, die Namen der geförderten Antragstellenden, sowie die geförderten Projekttitel werden auf der Website des FCMH veröffentlicht.

 

Verpflichtungen

Die Bewilligung eines Antrages ist mit der Auflage verbunden, vier Wochen nach Ablauf des Bewilligungszeitraums über die Entwicklung des Projekts, insbesondere die Einreichung beim avisierten Drittmittelgeber zu berichten, sowie über die Verwendung der Fördermittel Rechnung zu legen. Mit der Annahme der Förderung erklären sich die Antragstellenden darüber hinaus bereit, an Evaluationsmaßnahmen (z.B. Zwischengespräche) teilzunehmen.

Die Förderzusage beinhaltet die Nennung der unterstützenden Institution „Forschungscampus Mittelhessen“ sowie die Nutzung des Logos des FCMH auf Flyern, Postern etc., die im Rahmen oder im Zusammenhang mit der Förderung durch den Forschungscampus Mittelhessen entstehen.

 

Beratung bei der Antragstellung

Die Geschäftsstelle des Forschungscampus Mittelhessen sowie die Mitglieder des Forschungsrats beraten Sie gerne bei der Antragstellung. Wir empfehlen eine frühzeitige Kontaktaufnahme.