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31.08.2020 - Bundesweit einzigartiges Zentrum für Künstliche Intelligenz wird von 13 hessischen Hochschulen getragen

Die drei mittelhessischen Hochschulen Philipps-Universität Marburg, Justus-Liebig-Universität Gießen und die Technische Hochschule Mittelhessen sind an dem vom Land Hessen geförderten neuen Hessischen Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI-Zentrum Hessen)beteiligt.

Exzellente Grundlagenforschung, konkreter Praxisbezug mit Antworten auf wichtige Herausforderungen unserer Zeit und der Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft sind die Ziele des vom Land Hessen geförderten neuen Hessischen Zentrums für Künstliche Intelligenz (KI-Zentrum Hessen). Das am Montag vorgestellte Zentrum wird - das ist bundesweit einzigartig - von 13 hessischen Hochschulen unterschiedlicher Hochschultypen getragen und bündelt so deren jeweilige Stärken. Das Land finanziert 20 zusätzliche Professuren und stellt dafür in der fünfjährigen Aufbauphase 38 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Die drei mittelhessischen Hochschulen Philipps-Universität Marburg, Justus-Liebig-Universität Gießen und die Technische Hochschule Mittelhessen sind an dem innovativen Zentrum beteiligt:

 

Philipps-Universität Marburg

An der Universität Marburg werden drei Professuren des neuen Zentrums eingerichtet. Sie widmen sich den Themenbereichen "Explainable AI and Uncertainty", "Multi-Scale Modelling and Learning" und "Deep Decision Support Systems". Dabei steht die Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen von KI-Systemen oder die Erforschung komplexer Fragen in großen und sehr unterschiedlichen Datensätzen im Vordergrund - unverzichtbare Voraussetzungen um zum Beispiel Ursache-Wirkung-Beziehungen in sozial-ökologischen Systemen zu verstehen, die Funktion des Gehirns zu erforschen oder neue Behandlungs- und Diagnosemöglichkeiten in der Medizin zu entwickeln. Die neuen Professuren werden sowohl in Marburg als auch am Standort Darmstadt des KI-Zentrums tätig sein.

"Die Philipps-Universität verfolgt seit langem und erfolgreich die Strategie, ihre große Anzahl von KI-Projekten in interdisziplinären Konsortien umzusetzen. Dabei arbeiten Informatikprofessuren, informatiknahe Brückenprofessuren in den Fachdisziplinen und Fach-professuren Hand in Hand", erklärt Prof. Dr. Thomas Nauss. "Diese real gelebte Kooperation verbindet innerhalb eines Projekts Innovationen im Bereich der Grundlageninformatik mit den fachwissenschaftlichen Fragen an der Forschungsspitze der jeweiligen Disziplin. Genau in dieser engen und abgestimmten Zusammenarbeit liegt der Erfolg des Ansatzes", sagt der Vizepräsident für Informationsmanagement an der Philipps-Universität Marburg.

"Die Philipps-Universität Marburg begrüßt diese richtungsweisende Initiative des Landes. Die KI-Forschung und -Lehre der Universität wird damit weiter gestärkt und in ein exzellentes Zentrum eingebunden. Ich rechne auch mit einem weiteren Anstieg von Gründungsinitiativen, die wir durch unser Gründungszentrum MAFEX unterstützen werden", sagt der Kanzler der Philipps-Universität, Dr. Friedhelm Nonne.

 

Justus-Liebig-Universität

Prof. Dr. Alexander Goesmann (JLU) ist einer der bereits in der Gründungsphase maßgeblich beteiligten Wissenschaftler_innen. Prof. Goesmann gehört somit zu den Gründungsmitgliedern.

An der JLU wird eine Professur des neuen Zentrums eingerichtet werden, die in der Medizin verortet ist (FB 11 Medizin, beteiligt Informatik UMR). Die Professur soll sich dem Themenbereich „Predictive Deep Learning in Medicine and Healthcare“ widmen. Es wird allgemein darum gehen, KI-basierte Vorhersagen zukünftig signifikant präziser zu machen. Die Professur soll daher die Generalisierungsfähigkeiten von maschinellen Lernverfahren (insbesondere Deep Learning) verbessern, so dass Klassifikation- und Vorhersagemodelle insbesondere in Medizin und Gesundheitswesen einen besseren Blick in die Zukunft erlauben.

Die neue Professur soll sowohl in Gießen als auch am Hauptstandort Darmstadt des KI-Zentrums tätig sein.

 

Technische Hochschule Mittelhessen

Die THM erhält im Rahmen des Hessischen Zentrums für Künstliche Intelligenz ebenfalls eine Professur.
„Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften verstehen die Beteiligung am neuen Zentrum als Chance, ihre IT- und Anwendungskompetenz mit Blick auf verwertbare Nutzungen der Künstlichen Intelligenz einzubringen. Davon erwarten wir uns einen Gewinn für den hochschulübergreifenden Forschungsverbund, insbesondere aber auch Transferprojekte, von denen vor allem Unternehmen aus ganz Hessen profitieren werden", erläuterte Prof. Dr. Matthias Willems, Präsident der Technischen Hochschule Mittelhessen und Vorsitzender der HAW Hessen.


Das Hessische Zentrum für Künstliche Intelligenz

Das Zentrum für KI wird als gemeinsame Einrichtung der 13 Hochschulen gegründet; diese Möglichkeit sieht das hessische Hochschulgesetz vor. Es wird ein Hauptzentrum an der TU Darmstadt und einen Nebenstandort in Frankfurt haben. 22 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind Gründungsmitglieder, Sprecherin und Sprecher des Zentrums sind Prof. Dr.-Ing. Mira Mezini und Prof. Dr. Kristian Kersting, beide am Fachbereich Informatik der TU Darmstadt. Das Zentrum und insbesondere die 20 zusätzlichen Professuren sollen exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Hessen holen, bereits hier tätigen Forscherinnen und Forschern eine attraktive Umgebung bieten und den hervorragenden wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Es soll für Studiengänge aller Fachrichtungen KI-Module anbieten und eine Graduiertenschule aufbauen.

 

Die beteiligten Hochschulen:

  • Technische Universität Darmstadt, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Justus-Liebig-Universität Gießen, Philipps-Universität Marburg, Universität Kassel als Universitäten
  • Hochschule RheinMain, Technische Hochschule Mittelhessen, Hochschule Fulda, Hochschule Darmstadt, Frankfurt University of Applied Sciences als Hochschulen für Angewandte Wissenschaften
  • Hochschule Geisenheim als Hochschule neuen Typs
  • Hochschule für Gestaltung Offenbach als Kunsthochschule
  • Frankfurt School of Finance & Management als private Hochschule
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