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Nachwuchs aus Physik und Chemie erlangt 4,9 Millionen Euro

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert materialwissenschaftliches Graduiertenkolleg an den Universitäten Marburg und Gießen weiter

Mittelhessische Promovierende aus Chemie und Physik forschen weiterhin zur „Funktionalisierung von Halbleitern“. Das Graduiertenkolleg zu diesem Thema (GRK 1782) erhält noch- mals 4,9 Millionen Euro für die nächsten viereinhalb Jahre von der Deutschen Forschungs- gemeinschaft (DFG). Die Förderorganisation richtete das Kolleg im Jahr 2012 an der Philipps-Universität Marburg ein. Die beteiligten Doktorandinnen und Doktoranden arbeiten daran, Halbleiter mit neuartigen Materialien oder Strukturen zu entwickeln und deren Eigenschaften zu charakterisieren.

„Dass die DFG die Weiterführung des Graduiertenkollegs bewilligt hat, ist eine schöne Anerkennung für unsere engagierte Nachwuchsförderung“, sagt Professor Dr. Michael Bölker, Marburger Uni-Vizepräsident für Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, der auch der Steuerungsgruppe des Anfang November gegründeten For- schungscampus Mittelhessen angehört. „Der Erfolg des Kollegs zeigt, wie fruchtbar eine enge Zusammenarbeit zwischen theoretisch und experimentell ausgerichteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Chemie und Physik sein kann.“

Die Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus Gießen und Marburg verfolgen mit ihren Projekten das Ziel, Halbleiter mit neuartigen Materialien oder Strukturen zu kombinieren, sodass das Gesamtsystem die gewünschten Eigenschaften erhält. „Dies eröffnet neue Anwendungsfelder, etwa in der Elektronik und der Photonik“, sagt die Physikprofessorin Dr. Kerstin Volz, Sprecherin des Graduiertenkollegs.

Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft richtete die Universität unter anderem zwölf Promotionsstellen ein. „Unsere Doktorandinnen und Doktoranden erzielten in der ersten Förderperiode bemerkenswerte wissenschaftliche Fortschritte“, führt Volz aus. „Hierzu zählt zum Beispiel die Synthese neuartiger Clustermoleküle, deren Fixierung auf Oberflächen sowie der Nachweis, dass diese Cluster gerichtetes weißes Licht erzeugen können.“

Die Promovierenden werden von etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern betreut. Außerdem trainierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in flankierenden Ver- anstaltungen ihre Teamfähigkeit, Präsentationstechniken, rhetorisches Geschick, Englischkenntnisse sowie Zeit- und Projektmanagement. „Das Gutachtergremium der DFG hob vor allem die hervorragenden Präsentationen unserer Doktorandinnen und Doktoranden hervor“, berichtet Volz. „Das zeigt, wie sehr der Nachwuchs von den tollen Arbeitsbedingungen im Graduiertenkolleg profitiert.“

Beteiligt sind 13 Arbeitsgruppen der Philipps-Universität Marburg sowie drei von der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt Graduiertenkollegs als Einrichtungen der Hochschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses maximal neun Jahre lang. Ziel ist es laut DFG, Promovierende intensiv auf den komplexen wissenschaftlichen Arbeitsmarkt vorzubereiten und gleichzeitig deren frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit zu unterstützen. 

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