Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Navigation

Artikelaktionen

25.11.2020 - 1,7 Milliarden Euro für Sanierung und Neubau an Hessens Hochschulen

Hochschulbauprogramm Heureka III mit Rekordvolumen

Wiesbaden. Das hessische Hochschulbauprogramm HEUREKA gibt den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen mit dem Volumen von rund 1,7 Milliarden Euro Planungssicherheit bis 2031. Wissenschaftsministerin Angela Dorn hat heute in Wiesbaden die Verteilung der Mittel vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Aufstockung des von 2021 bis 2026 laufenden Hochschulbauprogramms HEUREKA II um 250 Millionen Euro (HEUREKA II+) sowie um das Anschlussprogramm HEUREKA III mit weiteren 1,435 Milliarden Euro von 2027 bis 2031. Zusammen mit den seit 2008 aufgelegten Programmen HEUREKA I (bis 2020; 3 Milliarden Euro) und HEUREKA II (1 Milliarde Euro) wird damit ein Rekordvolumen von insgesamt rund 5,7 Milliarden Euro erreicht.


Bundesweit herausragende Entscheidung

„Dass wir HEUREKA aufstocken und fortsetzen, ist eine bundesweit herausragende Entscheidung für Investitionen in die Hochschulen. Wir zwingen unsere Hochschulen nicht in Public-Private-Partnership- und Mietmodelle, sondern bieten ihnen langfristige verlässliche Rahmenbedingungen, damit sie in ihre Gebäude und damit in gute, zukunftsfähige Lehr- und Forschungsbedingungen investieren können“, erklärt Ministerin Dorn. „Trotz der Herausforderungen für den Landeshaushalt durch die Pandemie-Folgen setzen wir HEUREKA III wie im Koalitionsvertrag angekündigt um. Für die Verteilung der Mittel gehen wir nach klaren Kriterien vor. Alle Hochschulen können prioritäre Projekte umsetzen. Zugleich legen wir einen Schwerpunkt auf die wichtige Sanierung im Bestand. Damit können vor allem die Hochschulen mit vielen alten Gebäuden weitere dringend nötige Bauvorhaben zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz und ihrer Nutzerfreundlichkeit vornehmen. Das ist wichtig, damit auch die Hochschulen einen Beitrag leisten können, die Klimakrise aufzuhalten und sich für die technischen Herausforderungen der Zukunft zu wappnen.“


Umfangreicher Prozess mit allen Hochschulen

Um die von den Hochschulen angemeldeten Vorhaben zu sichten, hatte das Wissenschaftsministerium einen umfangreichen Prozess mit allen Hochschulen aufgesetzt. Ein Ergebnis war, dass in vielen vor 1985 errichteten Gebäuden ein hoher Aufwand zur Anpassung an den Stand der Technik etwa bei Energieeffizienz, Barrierefreiheit und Brandschutz nötig ist. Daher setzt HEUREKA nun Schwerpunkte bei den Universitäten, die einen besonders hohen Anteil an alten und zudem auch an denkmalgeschützten Gebäuden haben. Die größten Beträge gehen daher an die Universitäten in Gießen, Marburg, Kassel und Darmstadt. Außerdem wird der Schwerpunkt von HEUREKA II auf den Kunst- und Musikhochschulen fortgeführt. 50 Millionen Euro werden als Rücklage für nötige Anpassungen eingeplant.


Die wichtigsten Vorhaben der drei mittelhessischen Hochschulen

 

Philipps-Universität Marburg:

 

Land Hessen gibt 280 Millionen Euro zusätzlich für notwendige Sanierungen und Neubauten an Philipps-Universität Marburg

 

Für die kommenden Jahre bis 2031 erhält die Philipps-Universität Marburg im hessischen Landes-Hochschulbau-Programm HEUREKA zusätzlich 280 Millionen Euro. Das teilte die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn heute mit. Zusammen mit den bisher zugesprochenen Mitteln in Höhe von 110 Millionen Euro stehen für Neubauten und Sanierungen an der Philipps-Universität Marburg bis zum Jahr 2031 insgesamt 390 Millionen Euro zur Verfügung. Die Universität Marburg partizipiert damit – genauso wie die Universität Gießen – in den nächsten Jahren überdurchschnittlich an den Baumitteln des Landes.

 

„Ich freue mich sehr darüber, dass wir nun die finanzielle Sicherheit haben, nicht nur die bereits begonnenen Baumaßnahmen durchführen zu können, sondern auch die Maßnahmen, die in der Planung sind“, sagte Prof. Dr. Katharina Krause, die Präsidentin der Philipps-Universität.

 

Dazu zählen die Grundsanierung des Savignyhauses für den Fachbereich Rechtswissenschaften, der Neubau für die Zahnmedizin und die Fortsetzung der Sanierung der Mensen im Lahntal und auf den Lahnbergen. Als sehr erfreulich bewertet das Präsidium, dass endlich auch die Planungen für einen Neubau des Fachbereichs Biologie, jedenfalls einen ersten Bauabschnitt, angegangen werden können. „Das ist eine große Chance für unsere forschungsstarken Lebenswissenschaften. Der 2009 verabschiedete Masterplan für den Campus Lahnberge erweist sich dabei weiterhin als tragfähig“, hob die Präsidentin hervor.

 

Im Lahntal sollen einige der denkmalgeschützten Bauten für die Geisteswissenschaften hergerichtet werden; sie stehen zum Teil leer und warten auf ihre sorgsame Wiederherstellung. Damit kann die Universität dem Ziel näherkommen, zu ihrem 500jährigen Jubiläum ein würdiges Bild darzubieten.

 

Die Philipps-Universität hatte gegenüber dem Ministerium unter strenger Beschränkung auf besonders dringliche Maßnahmen ein Gesamtbedarf von 545 Millionen Euro für Bauprojekte angemeldet. Trotz der großen Anstrengungen der aktuellen Landesregierung: Die bauliche Erneuerung der Philipps-Universität, die unter den hessischen Hochschulen durch den hohen Anteil an Kulturdenkmälern einerseits, und im Zusammenhang damit an energetisch ungünstigen Bauten andererseits herausragt, bleibt daher weiterhin eine Sorge der Hochschulleitung.

 

Justus-Liebig-Universität Gießen:


Land Hessen gibt 280 Millionen Euro zusätzlich für notwendige Sanierungen und Neubauten an Justus-Liebig-Universität: Weitere Umsetzung des Masterplans für das Philosophicum; Investitionen in die Gebäudeinfrastruktur im Bereich Biologie/Life Sciences zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit.

 

Im Rahmen des Investitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen zum Ausbau und Modernisierung der hessischen Hochschulen plant die Justus-Liebig-Universität Gießen den Neubau des Seminargebäudes I. Auf der Grundlage eines von Ferdinand Heide Architekten und TOPOS Landschaftsplanung entwickelten Masterplans wurde mit der Zusammenführung der bisher getrennten Campusbereiche Philosophikum I und II zu einem integrierten und identitätsstiftenden „Campus der Zukunft“ begonnen. Die ersten Bausteine wurden dazu bereits realisiert (Seminargebäude II), befinden sich im Bau (GCSC II) oder sind in Architekturwettbewerben entschieden (Erweiterungsbau der Universitätsbibliothek). 

 

Technische Hochschule Mittelhessen 


Land Hessen gibt 95 Millionen Euro zusätzlich für notwendige Sanierungen und Neubauten an Technischen Hochschule Mittelhessen.


Schwerpunkt ist der zentrale Campusbereich mit Mensaausbau, Sanierung der beiden Hochhäuser sowie ein Neubau für die Ingenieurwissenschaften und die Unterbringung des Fachbereichs Gesundheit in Gießen. In Friedberg soll prioritär ein Technologiezentrum mit Hörsaalflächen entstehen und die Mensa erweitert werden.

 

abgelegt unter: