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Insektenbiotechnologie und Bioressourcen

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Kurzbeschreibung

Im Hinblick auf Biodiversität sind Insekten mit über einer Million beschriebener Arten die erfolgreichsten Organismen. Die Entwicklung dieser Artenvielfalt ging mit dem Erwerb eines riesigen Arsenals an Molekülen einher, mit denen Insekten ihre Ernährung sichern oder sich gegen Krankheiten und Parasiten verteidigen können. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Campus-Schwerpunkts „Insektenbiotechnologie und Bioressourcen“ nutzen biotechnologische Methoden, um Insekten als Ressource für neue Moleküle zur Anwendung in der Medizin, im Pflanzenschutz und in der industriellen Biotechnologie zu erschließen. Die am europaweit ersten Schwerpunkt für Insektenbiotechnologie und Bioressourcen betriebene Forschung hat unter anderen zum Ziel, Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten, zur Schädlingsbekämpfung und gegen die Verbreitung von durch Insekten übertragenen Krankheiten sowie neue Proteinquellen zur Nutztierernährung zu identifizieren und weiterzuentwickeln. Die so entwickelte Spitzentechnologie weist ein hohes wirtschaftliches und innovatives Potential auf, welches die Synergiepotentiale des Wissens- und Technologiestandorts Mittelhessen mit seinen forschungsorientierten Universitäten Gießen und Marburg und der anwendungsorientierten Forschung der TH Mittelhessen sowie der Partner der Fraunhofer-Gesellschaft nutzbar macht. Auch in der Infrastruktur setzt sich die einrichtungsübergreifende Kooperation fort: Im November 2016 erfolgte der Spatenstich für einen Forschungsneubau, in dem Forschende des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, der Fraunhofer-Projektgruppe Bioressourcen und beteiligte Arbeitsgruppen der Justus-Liebig-Universität unter einem Dach forschen werden. Aus dieser Infrastruktur soll schließlich ein eigenständiges Fraunhofer-Institut für Bioressourcen hervorgehen.  

Verbundforschungserfolge
  • Beteiligung an dem DFG-Schwerpunktprogramm 1399 “Host-Parasite Coevolution – Rapid Reciprocal Adaptation and its Genetic Basis” mit zwei Projekten
    1: “Reciprocal genetic diversification and adaption of host proteinase inhibitors and parasite-associated proteinases during coevolution of insects and entomopathogenic fungi” (VI 219/3-1)
    Laufzeit: 2011 bis 2013
    2: “The role of epigenetics in host–parasite coevolution” (VI 219/3-2)
    Laufzeit: 2014 bis 2016
  • BMBF-Projekt: “Insect-derived anti-Infectives from Indonesia (Triple-In)”
    Laufzeit: 2015 bis 2018 
  • Sechs Nachwuchsgruppen im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der DFG, des Fraunhofer Attract-Programms, der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und der VolkswagenStiftung
  • Zahlreiche Industrieprojekte
Forschungsinfrastruktur

Forschungsgebäude (im Bau) für das sich in Gründung befindliche Fraunhofer-Institut für Bioressourcen.

Forschungsumfeld

Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME (Kooperationspartner des Campus-Schwerpunkts)