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Verlängerung des SFB 987 „Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort“ um weitere vier Jahre

Großer Erfolg für Mittelhessische Mikrobiologie

Die DFG bewilligte die Verlängerung des Sonderforschungsbereichs 987 „Mikrobielle Diversität in der umweltabhängigen Signalantwort“ um eine zweite Förderphase von vier Jahren. Der SFB ist ein Verbundforschungsprojekt aus den Fachbereichen Biologie, Chemie und Medizin der Philipps-Universität Marburg sowie des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie (MPI). Mehrere beteiligte Forschende sind zudem Mitglieder im LOEWE-Zentrum für Synthetische Mikrobiologie (SYNMIKRO). Der SFB untersucht die einzigartige Fähigkeit von Mikroorganismen, sich ständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen.

Zur erfolgreichen Weiterförderung gratulierte Prof. Dr. Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, dem SFB-Sprecher Prof. Dr. Erhard Bremer: „Die Wiederbewilligung des SFB durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft beweist erneut die Stärke des Forschungsstandortes Marburg im Bereich ‚Mikrobiologie‘.“

SFB-Sprecher Prof. Bremer: „Ich freue mich sehr über die Weiterförderung durch die DFG. Sie ist Ausweis der erfolgreichen Zusammenarbeit im Bereich der ‚Mikrobiologie‘ zwischen SYNMIKRO, dem MPI und über die Fachbereichsstrukturen hinweg.“ Prof. Dr. Anke Becker, SFB-Vizesprecherin und neu gewählte SYNMIKRO-Direktorin, hob zudem hervor: „17 mikrobiologisch arbeitende Gruppen der Philipps-Universität und des MPI kommen in dem Forschungsverbund zusammen und bündeln damit ihre technische und wissenschaftliche Kompetenz.“


Erhebliche Investitionen von Philipps-Universität und Land

Darüber hinaus profitiert der SFB von erheblichen Investitionen in der Elektronenmikroskopie, Massenspektrometrie und Kristallographie im Rahmen des Aufbaus von SYNMIKRO, die vom Land Hessen und der Philipps-Universität getätigt worden. „Diese vorausschauenden Investitionen in die Forschungsinfrastruktur werden die im Rahmen des SFB 987 vorangetriebenen Forschungsarbeiten nachhaltig unterstützen. Sie sind zudem ein solides Fundament für die Weiterentwicklung der Marburger Forschungslandschaft im Bereich ‚Naturwissenschaften‘“, betont Bremer.

Die Besonderheit des Marburger SFB besteht aber nicht nur in dem engen Verbund zwischen Philipps-Universität, SYNMIKRO und dem Marburger MPI, sondern auch „in der Nutzung einer breit gefächerten Auswahl von Bakterien, Archaea und Pilzarten“, so Bremer weiter. Diese Mikroorganismen sind überall auf der Erde anzutreffen und weisen die größte Vielfalt aller Lebewesen auf der Erde auf. Dass immer neue Mikroben-Spezies mit einzigartigen Eigenschaften entstehen, ist die Antwort auf den ständigen Wandel der Umweltbedingungen. Ihre außerordentliche Wandlungsfähigkeit versetzt Bakterien, Pilze und Archaea in die Lage, sich auf neue Bedingungen in ihrem Lebensraum einzustellen und neue Chancen für die Eroberung von Lebensräumen effizient zu nutzen, die sich daraus ergeben.


Marburg einer der bedeutendsten Mikrobiologie-Standorte

Folgende Aspekte stehen im Forschungs-Fokus des SFB: die Wahrnehmung von spezifischen Nährstoffen, von Kontaktflächen und von Veränderungen im Ökosystem sowie die Anpassung daran. Das Forschungsprogramm sieht eine Kombination aus ökologischen, biochemischen und molekularen Methoden vor, um die unterschiedlichen Strategien der Signalerkennung und -verarbeitung verschiedener Mikroben aufzuklären. „Mikroorganismen sind die eigentlichen Herrscher unseres Planeten; ohne ihre Aktivitäten ist kein Leben von Pflanzen, Tieren und Menschen möglich“, erklärt Bremer.

Und für deren Erforschung sei Marburg einer der bedeutendsten Standorte in Deutschland: „Die Marburger Mikrobiologie hat Weltruf, und die Förderung der Arbeiten im Rahmen des SFB 987 durch die DFG bestätigt die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der hier angesiedelten Arbeitsgruppen“, stellt Bremer fest.

 

Kontakt

Prof. Dr. Erhard Bremer
Philipps-Universität Marburg
Laboratorium für Mikrobiologie,
Fachbereich Biologie
SYNMIKRO
Tel.: +49 (0)6421 28-21529