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Profil Mathias Hegele

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Foto: Julia Bachmann


Drei Fragen an . . .

. . . Prof. Dr. Mathias Hegele:

1.            Was hat Sie nach Mittelhessen geführt?

Nach Gießen kam ich direkt nach meiner Promotion in Experimenteller Psychologie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung in Dortmund. Ausschlaggebender Grund, den Ruf auf die Juniorprofessur für Motorisches Lernen an der JLU anzunehmen, war die Möglichkeit, an einem der ältesten und wissenschaftlich renommiertesten Sportinstitute Deutschlands mit einer klar experimentell-empirischen Ausrichtung zu lehren und zu forschen. Über die Jahre hat sich dann eine Art Graswurzelwissenschaft herausgebildet, also kollaborative Wissenschaft, die sich „von unten“ aus der Initiative und gemeinsamen Begeisterung individueller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickelt. An vielen Universitäten werden Kooperationen häufig von oben herab gesteuert um eine kritische Masse an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für Verbundprojekte zusammenzuziehen. Das war anders in Gießen und Marburg, wo vor einigen Jahren junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an die JLU und nach Marburg berufen wurden: Katja Fiehler, Roland Fleming und ich (JLU) sowie Benjamin Straube und Dominik Endres (UMR). Die bereits in Gießen und Marburg forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben uns sofort in die bestehenden Forschungsverbünde integriert. Und in dieser Kombination von Individuen hat es dann einfach geklickt. Uns musste niemand Zusammenarbeit nahelegen, wir haben uns sehr gut verstanden und hatten einfach viele Ideen und Lust, gemeinsam zu forschen. Daraus entstand nicht nur viel Forscherdrang, sondern auch sehr erfolgreiche Forschung im Bereich der menschlichen Wahrnehmung und Verhaltensregulation und Bewegungssteuerung. Dieser lebendige kooperative Forschergeist steht auch im Zentrum unseres Schwerpunktbereichs. Als ich den Ruf auf die Professur für Experimentelle Sensomotorik am Forschungscampus Mittelhessen erhielt, zögerte ich auch nicht lange, zu groß war meine Freude, auch in Zukunft, befreit von den Existenzängsten befristeter Arbeitsverträge, mit meinen Kolleginnen und Kollegen, mit meinen Freundinnen und Freunden, die grundlegenden Mechanismen adaptiver Verhaltenssteuerung zu erforschen.

2.            Was bedeutet der Forschungscampus Mittelhessen für Ihre Arbeit?

Graswurzelwissenschaft, also kollaborative Wissenschaft, die sich „von unten“ aus der Initiative und gemeinsamen Begeisterung individueller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickelt, ist eine tolle Sache, aber erst durch die unterstützenden Maßnahmen der Alma Mater kann aus dieser gemeinsamen Faszination drittmittelstarke erfolgreiche Forschung mit hohem Impact werden. Der Forschungscampus Mittelhessen bündelt die unterstützenden Maßnahmen dreier Hochschulen und schafft ideale Voraussetzungen für exzellente Spitzenforschung. Er ist das Drehkreuz für eine breitere Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Mittelhessen. Er ist die zentrale Plattform für die Entwicklung neuer Themen und Initiativen. Er ist Katalysator für die vielfältigen mit Wissenschaft einhergehenden Transformationsprozesse und bietet Orientierung in einem sich ständig verändernden nationalen und internationalen Wissenschaftskontext.

Meine Forschung und Lehre wird durch FCMH-unterstützte Kollaborationen vernetzter und ein großes Stück innovativer. Als Forscher erhalte ich durch FCMH-Themenschwerpunkte mehr Gespür für die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Als Mensch profitiere ich von der offenen und positiven Geisteshaltung der FCMH-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in jeder Lage Hilfe und Unterstützung bereitstellen und so scheinbar unüberwindbare Hindernisse in reizvolle Herausforderungen transformieren.

3.            Was sollten wir unbedingt über Sie wissen?

Ich wohne mit meiner Familie in der Nähe von Koblenz und wäre an der Gründung einer WG in Gießen interessiert. 43 Jahre, verh., 2 Kinder (10, 13). Nichtraucher, keine Haustiere. Arbeite viel, koche gern, putzen so lala. Liebe Bullitouren mit meiner Familie. Mag Sport, insbes. Ballspiele, und Konzerte. Lieblings-
-buch: Stiller
-band: Talco
-film: Garden State.
-tage in Gießen: Mo-Do

 

Professur

Experimentelle Sensomotorik

 

Forschungsschwerpunkte

  • Motorisches Lernen & Bewegungswahrnehmung: Adaptation & Animacy

Beteiligung an Campus-Schwerpunkten / Profilbereichen: