Im Mittelpunkt der zweitägigen Auftaktkonferenz vom 31. Oktober bis 01. November 2025 steht die Abstimmung der zahlreichen Teilprojekte und Forschungsperspektiven. Die Beteiligten wollen gemeinsam untersuchen, wie Demokratien auf gesellschaftliche Spannungen, Polarisierung und Vertrauensverlust reagieren können – und welche neuen Räume und Diskurse entstehen, wenn Demokratie unter Druck gerät.
„Stehen wir im Herbst der Demokratie? Das ist keine Schicksalsfrage. Über die Zukunft der Demokratie wird in der Gesellschaft und bei Wahlen entschieden“, betont die Sprecherin des Verbunds Prof. Dr. Ursula Birsl, Demokratieforscherin an der Philipps-Universität Marburg: „Mit DemoReg haben wir nun die Chance, Antworten auf die Frage nach der Zukunft der Demokratie zu finden.“
Der Sprecher des Verbunds, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Biebricher von der Goethe-Universität, unterstreicht: „Demokratien geraten weltweit unter Druck – auch in Europa. Unser Ziel ist es, diese Prozesse besser zu verstehen und daraus konkrete Handlungsoptionen abzuleiten.“
Der Forschungsverbund „DemoReg“ vereint Expertise aus Politik-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Neben der Philipps-Universität Marburg und der Goethe-Universität Frankfurt sind die Universität Kassel, die Technische Universität Darmstadt, die Frankfurt University of Applied Sciences, die Hochschule Darmstadt, das Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main, sowie das Sigmund-Freud-Institut beteiligt.
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Hessisches Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur
Jascha Habeck
Pressesprecher
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