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Adaptive Kognition und Verhalten
Der Schwerpunktbereich „Adaptive Kognition und Verhalten“ befasst sich mit den grundlegenden Mechanismen der Wahrnehmung und des adaptiven Verhaltens sowie deren Störungen bei psychischen Erkrankungen. Das primäre Forschungsziel besteht darin, die zugrunde liegenden neuronalen und rechnerischen Prozesse aufzuklären, die es dem Menschen ermöglichen, eine komplexe und sich ständig verändernde Umgebung wahrzunehmen und adaptiv mit ihr zu interagieren.
Die beteiligten Forschenden integrieren modernste Methoden aus der experimentellen, klinischen und Entwicklungspsychologie, den Neurowissenschaften und der künstlichen Intelligenz. Dieser interdisziplinäre Ansatz ermöglicht es ihnen, adaptives Verhalten unter natürlichen Bedingungen zu messen und zu simulieren und zu untersuchen, wie maladaptive Reaktionen zu psychischen Störungen beitragen. Durch die Verknüpfung empirischer Erkenntnisse mit computergestützten Modellen wollen die Teams ein mechanistisches Verständnis von Kognition und Verhalten etablieren, das eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung schlägt.
Ausgewählte Forschungserfolge
- Exzellenzcluster: The Adaptive Mind (TAM)
- DFG Sonderforschungsbereich SFB/TRR 135: Kardinale Mechanismen der Wahrnehmung: Prädiktion, Bewertung, Kategorisierung
- DFG Sonderforschungsbereich SFB/TRR 289: Der Einfluss von Erwartung auf die Wirksamkeit medizinischer Behandlungen
- DFG-Sonderforschungsbereich SFB/TRR 393: Verlaufsformen affektiver Störungen: Kognitiv-emotionale Mechanismen der Symptomänderung
- Int. DFG-Graduiertenkolleg IRTG/GRK 1901: The Brain in Action (BrainAct)
- EU-gefördertes Graduiertennetzwerk EXPLORA im Marie Skłodowska-Curie Programm
- 10 ERC Grants (2 Advanced Grants, 2 Consolidator Grants, 6 Starting Grants)