1991
Die Justus-Liebig-Universität Gießen, die Philipps-Universität Marburg und die Technische Hochschule Mittelhessen (seinerzeit FH Gießen-Friedberg) gründen eine damals deutschlandweit einzigartige Transfereinrichtung, das Transferzentrum Mittelhessen. Ein Meilenstein in der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit.
1996
Aus dem Transferzentrum Mittelhessen heraus entsteht gemeinsam mit den regionalen Volksbanken, Sparkassen und der IHK Gießen-Friedberg die TransMIT GmbH. Heute zählt sie zu den erfolgreichsten Patentverwertungsagenturen Deutschlands. In bundesweiten Rankings im Auftrag von Bundesministerien belegt die TransMIT GmbH mehrfach den ersten Platz unter den großen deutschen Technologietransfer-Unternehmen.
2005
Die drei Hochschulen Justus-Liebig-Universität Gießen, Philipps-Universität Marburg und Technische Hochschule Mittelhessen schließen einen umfassenden Kooperationsvertrag, der bis heute gilt. Er legt die Grundlage für gemeinsame Forschungsprojekte, Studienangebote und die koordinierte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
2016
Die Hochschulen gründen den Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) und führen damit ihren erfolgreichen Weg der Kooperation fort. Mit der Gründung wird die bisherige Forschungsallianz abgelöst. Das Land Hessen unterstützt die Aufbauphase des Verbundes mit 9,4 Millionen Euro.

Test
2019
Zur Festigung der Verbundstrategie beschließen die Hochschulleitungen die Verstetigung des FCMH. Im selben Jahr startet das Projekt „Großgerätekartierung“, aus dem später die Forschungsinfrastruktur-Datenbank Mittelhessen „FinD Mi“ hervorgeht.
2020
Das FCMH-Projekt „StartMiUp – Startupnetzwerk Mittelhessen“ erhält im Rahmen des Förderprogramms EXIST-Potenziale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Unterstützung von drei Millionen Euro. Ziel ist es, die Gründungskultur im Verbund zu stärken und innovative Ideen schneller in die Praxis zu bringen.
2021
Die Geschäftsstelle des Forschungscampus Mittelhessen wird mit Eigenmitteln der drei Hochschulen finanziert.
2023
Start des Projekts „FCMH 2.0“ mit dem Ziel, den Verbund als Vorreiter für hochschultypübergreifende Kooperationen weiterzuentwickeln und durch neue Initiativen zu Infrastruktur, Innovation und Interaktion auszubauen. Gefördert vom Land Hessen im Rahmen des Struktur- und Innovationsentwicklungsbudgets mit 3,9 Millionen Euro.
Gründung des Schüler:innen-Forschungszentrums Mittelhessen (SFM). Das SFM bietet jungen Menschen Raum, naturwissenschaftliche Fragen zu erforschen, und vernetzt Schulen, Hochschulen und Unternehmen der Region.
Die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Philipps-Universität Marburg erhalten zusammen mit sieben Partnern der EUPeace-Allianz eine Förderung der Europäischen Kommission in Höhe von 14,4 Millionen Euro. Das Konsortium „European University for Peace, Justice and Inclusive Societies“ stärkt Internationalisierung, Frieden, Solidarität und Menschenrechte. Federführend ist die UMR im engen Schulterschluss mit der JLU; die THM ist in einzelnen Projekten Umsetzungspartnerin.
2024
Das FCMH-Projekt „Startupnetzwerk Mittelhessen StartMi Up“ wird als „StartMiUp Innovations- und Startupcampus Mittelhessen“ verstetigt und unterstützt als eigenständige Einrichtung die Gründungsförderung der drei Hochschulen.
2025
Vier Exzellenzcluster der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg erhalten eine Förderzusage: „The Adaptive Mind (TAM)“, „Microbes for Climate (M4C)“, „Post Lithium Storage (POLiS)“ und „Cardio-Pulmonary Institute (CPI)“.
Justus-Liebig-Universität Gießen und Philipps-Universität Marburg reichen gemeinsam einen Antrag auf Förderung als „Exzellenzuniversität im Verbund“ im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern ein.

Gründung der StartMiUp Factory GmbH durch die FCMH-Hochschulen, die TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH, die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH und die StartMiUp Factory Unternehmenspartner GmbH & Co. KG. Träger sind regionale Unternehmen wie Weber Food Technology SE & Co. KG, FingerHaus GmbH, Schneider GmbH & Co., Schneider K&G Holding GmbH und Seidel GmbH & Co. KG. Die StartMiUp Factory ist die erste Innovationsplattform jenseits der Metropolen, die Mittelstand und technologiegetriebene Startups zusammenbringt, Co-Creation mit Umsetzungskraft verbindet, mutige Ideen branchenübergreifend weiterdenkt. So entstehen nachhaltige Innovationen, die global wirken.