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Projekt "Transfer Impact" an THM wird mit 533.098 € vom Land Hessen gefördert
Wirkung statt Schublade: Forschende erhalten Unterstützung durch Projekt "Transfer Impact" um Fragen wie "Was zeichnet eine Erfindung aus und wie lässt sich diese schützen?" oder "Welche Möglichkeiten gibt es, Forschungsergebnisse sinnvoll zu nutzen und wie gewinne ich Unternehmen für eine Zusammenarbeit?" beantworten zu können.

Arbeiten gemeinsam daran, Transferprojekte an der THM aktiv anzustoßen und zu unterstützen: Renate Meyer (von links), Christian Abt, Pamela Schück, Dr. Björn Trebels, Dr. Iris Stallkamp und Kim Kevin Winkler. Bildnachweis: THM.
Was zeichnet eine Erfindung aus und wie lässt sich diese schützen? Welche Möglichkeiten gibt es, Forschungsergebnisse sinnvoll zu nutzen und wie gewinne ich Unternehmen für eine Zusammenarbeit? Fragen wie diese stellen sich viele Forschende – auch an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Unterstützung erhalten sie nun durch das vom Land Hessen mit 533.098 Euro unterstützte Projekt „Transfer Impact“ des Referats Transfer.
„Die anwendungsorientierte Forschung an der THM bringt viele praxisrelevante Ergebnisse hervor. Viel zu oft finden sie aber nicht den Weg in die tatsächliche Umsetzung. Publikationen sind die höchste Währung in der Forschung, für mehr fehlen häufig die Mittel, aber auch das Wissen um die Möglichkeiten“, sagt Dr. Iris Stallkamp, Leiterin des Referats. „Unser Ziel ist es deshalb, nicht nur zu informieren, sondern Transferprojekte aktiv anzustoßen und zu unterstützen, damit erarbeitete Lösungen effektiver als bisher in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen umgewandelt werden.“
Besonders wichtig ist dem Projektteam dabei, nicht an den tatsächlichen Bedarfen der Forschenden vorbeizuarbeiten. Mit Kim Kevin Winkler ist seit Mai ein Maschinenbau-Absolvent der THM mit Lehr- und Industrieerfahrung mit an Bord, der als persönlicher Ansprechpartner auf die Forschenden zugehen wird, um bedarfs- und fallorientierte Unterstützung anzubieten. Von allgemeinen Informations-, Weiterbildungs- und Workshopangeboten über fallspezifische Intensivbetreuung bis hin zu Netzwerkevents gestaltet das Team die Unterstützung sehr vielfältig.
Am Ende zeigt sich der Erfolg durch mehr Kooperationen, mehr Erfindungen, mehr Ausgründungen, so die Hoffnung des Projektteams – als Beleg für eine gewachsene Transferstärke der THM.
Prof. Dr.-Ing. Jochen Frey, der als Vizepräsident die Bereiche Forschung, Transfer und wissenschaftlichen Nachwuchs verantwortet, betont: „Der erfolgreiche Transfer von Knowhow, Ideen, Konzepten, Technologien, Prototypen und Erfindungen aus den Hochschulen in Wirtschaft und Gesellschaft ist entscheidend – auch vor dem Hintergrund des Ziels der Landesregierung, Hessen weiterhin als internationalen Innovationsstandort zu positionieren und gegenüber den aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen resilient zu machen. Der Stellenwert des Transfers als dritte Leistungsdimension der Hochschulen neben Lehre und Forschung nimmt immer weiter zu."
Kontakt
Technische Hochschule Mittelhessen - University of Applied Sciences
Pressestelle
E-Mail: pressestelle@thm.de