THM-Projekt als Vorzeigebeispiel für nachhaltige Energieversorgung

Startups für die Energiewende zu Gast im THM-FlexQuartier

Falco Krell, technischer Projektleiter, stellt das FlexQuartier vor und zeigt, wie durch Sektorenkopplung, Photovoltaik und innovative Speichertechnologie ein netzdienliches Quartier geschaffen wird. Bildnachweis: Roland Duss.

Wie entstehen aus Ideen marktfähige Lösungen? Das FlexQuartier der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen ist zum Treffpunkt für Green-Energy-Startups aus ganz Hessen geworden: Im Rahmen der Auftaktveranstaltung des „Genesis-Akzelerators“ – einem hessischen Förderprogramm für Startups und Gründungsinteressierte – stellten sich die Energie-Startups vor.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner, Geschäftsführer des House of Energy, Ulrike Mayr, Referentin für Startups im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, sowie THM-Vizepräsident Prof. Olaf Berger erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in den Veranstaltungsort selbst: Falco Krell, technischer Projektleiter, stellte das FlexQuartier vor und zeigte am Beispiel des gleichnamigen Forschungsprojekts, wie durch Sektorenkopplung, Photovoltaik und innovative Speichertechnologie ein netzdienliches Quartier geschaffen wird.

Das vernetzte Energiesystem kombiniert verschiedene Speichertechnologien – als Herzstück der Hochtemperaturspeicher, zudem ein Batteriespeicher für Strom und ein zentraler Warmwasserspeicher mit angeschlossenen Wärmepumpen. So können Energieüberschüsse, etwa aus Photovoltaik, gespeichert und bei Bedarf wieder bereitgestellt werden. Darüber hinaus zeigte Krell anhand seiner eigenen Ausgründung „Powerlith“ wie aus dem Projekt ein Geschäftsmodell entstand.

Im Anschluss präsentierten sich die Startups in kurzen Pitches und gaben Einblicke in ihre Technologien und Geschäftsideen: von KI-gestütztem Energiemanagement über intelligente Speicher- und Wärmelösungen bis hin zu Zukunftstechnologien für die Energiewende. Bei den anschließenden „Expert Voices“ stellten Vertreterinnen und Vertreter aus Energiewirtschaft, Industrie und Forschung sich und ihre Angebote für Startups vor.

Zum Abschluss stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Gäste erhielten die Gelegenheit, die Startups kennenzulernen, neue Kontakte zu knüpfen, Kooperationspotenziale auszuloten und gemeinsame Projekte anzustoßen.

Genesis ist ein Programm zur Förderung, Qualifizierung und Vernetzung von Green-Energy-Startups und Gründungsinteressierten in Gießen. House of Energy fördert Innovationen für die Energiewende und unterstützt mit seinen Projekten die Etablierung neuer, energiebezogener Technologien. Gefördert wird es durch das Hessische Wirtschaftsministerium.

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