Best Practices: Interaktionsforen

Erfahre und teile, was funktioniert.

Mit der Veranstaltungsreihe der „Interaktionsforen“ fördern wir den hochschulübergreifenden Austausch und schaffen Räume, in denen Erfahrungen geteilt und neue Ideen entwickelt werden. Hier lernst du bewährte Strukturen, Formate und Initiativen kennen und kannst aus Best-Practice-Beispielen Inspiration für deine eigene Arbeit gewinnen.

Die Interaktionsforen richten sich an Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanager, Forschungskoordinatorinnen und -koordinatoren, Mitarbeitende der Fachstellen für Medienarbeit und Hochschulkommunikation sowie an Forschende, die ihre Projekte sichtbarer machen und sich stärker vernetzen möchten.

Interaktionsforum Herbst 2025 -- Wissenschaftskommunikation in Verbundanträgen

Hintergrund für das Thema des Interaktionsforums war diesmal die seit etwa einem Jahrzehnt wachsende Bedeutung der Wissenschaftskommunikation in Anträgen bei unterschiedlichen Fördergebern. Sowohl EU, DFG, BMFTR und DLR bewerten Kommunikationsmaßnahmen bereits zum Teil bei der Begutachtung oder nennen sie explizit als Förderkriterium. Ein überzeugendes Konzept kann damit nicht nur unter Umständen die Chancen auf Projektbewilligung erhöhen, sondern schafft auch Sichtbarkeit und stellt die gesellschaftliche Relevanz der eigenen Forschung heraus. Da dies aber auch eine Herausforderung für antragstellende Forschende bedeutet, deren Kerngeschäft nur selten die strategische Wissenschaftskommunikation ist, luden wir zu Vernetzung und Austausch ein.

Bildnachweis: Robin Schmieder

"Am Ende gewinnt die perfekte Passung, nicht das ausgefallenste Format oder das größte Vorhaben"

Etwa so könnte man die Kernbotschaft des Interaktionsforums zusammenfassen. Dr. Ricarda Matheus, Programmdirektorin in der Gruppe Sonderforschungsbereiche der DFG, gab in einem hybriden Impulsvortrag wertvolle Einblicke in die strategische Verankerung von Wissenschaftskommunikation im Rahmen von Verbundprojekten. Aus Sicht der Fördermittelgeber erläuterte sie die Erwartungen für förderwürdige Wissenschaftskommunikation und relevante Begutachtungskriterien der DFG. Zudem präsentierte sie innovative und erfolgreiche Konzepte im Rahmen von SFB und TRR, sowie Chancen und Herausforderungen der Umsetzung in großen Forschungsverbünden.

Dos and Dont's für die Konzeption von Antragskonzepten im Bereich Wissenschaftskommunikation

Im Anschluss an den Impulsvortrag erarbeiteten die Teilnehmenden aus allen drei FCMH-Hochschulen zentrale Dos and Don'ts für effektive Wissenschaftskommunikation. Diese betonen die Bedeutung von realistischen, gut durchdachten Vorhaben mit klar definierten Zielgruppen und Ressourcen. Eine wichtige Rolle spielt die Einbindung von Expert*Innen aus Bildungsforschung und Fachdidaktik sowie die Zusammenarbeit mit Multiplikator*Innen und Umsetzungspartner*Innen. Besonders hervorgehoben wurden die Notwendigkeit einer professionellen Konzeption, der Mut zu kritischen Diskussionen und die Wichtigkeit eines offenen, vernetzten Austauschs innerhalb der Wissenschaftscommunity.

Bildnachweis: Robin Schmieder

Rückblick: Vergange Interaktionsforen

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