Forschung kennt keine Grenzen - Internationale Karrierewege in Deutschland

Dr. Aikaterini Eleni Tsantila, Bildnachweis: Alexander Gemmer.

Wie gelingt der Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere im Ausland? Welche Chancen bietet Deutschland internationalen Forschenden – und welche Herausforderungen gilt es zu meistern?

In der aktuellen Folge des „Postcast“ - der Podcast für Postdocs am GGS, berichtet Dr. Aikaterini Eleni Tsantila, Postdoktorandin am Fachgebiet Organisation und Personalmanagement der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), von ihrem persönlichen und wissenschaftlichen Weg von Griechenland nach Deutschland.

Nach ihrem Psychologiestudium in Griechenland und einem Masterstudium in Großbritannien begann sie ihre Promotion in Athen – mitten in der griechischen Finanzkrise. Fehlende Fördermöglichkeiten führten sie schließlich nach Deutschland, zunächst als Gastwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin und später an die JLU in Mittelhessen.

Im Gespräch beschreibt sie, warum Deutschland für internationale Forschende attraktive Bedingungen bietet: eine exzellente Forschungsinfrastruktur, vielfältige Fördermöglichkeiten, internationale Kooperationen und ein unterstützendes wissenschaftliches Umfeld. Gleichzeitig spricht sie offen über die Herausforderungen eines Neuanfangs – von Wohnungssuche und Bürokratie bis hin zum Erlernen der deutschen Sprache und dem Leben fernab von Familie und Freunden.

Ein weiterer Schwerpunkt des Podcasts ist die Postdoc-Phase als entscheidender Abschnitt einer wissenschaftlichen Laufbahn. Dr. Tsantila erläutert die Herausforderungen dieser Zeit, wie z.B. die Entwicklung eines eigenständiges wissenschaftlichen Profils, den Aufbau internationaler Netzwerke und die Vorbereitung auf Karrierewege innerhalb oder außerhalb der Wissenschaft.

Ihre wichtigste Botschaft: Internationale Mobilität eröffnet neue Perspektiven. Wer bereit ist, die eigene Komfortzone zu verlassen und vorhandene Unterstützungsangebote aktiv zu nutzen, schafft wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere.