Zusammen für die Zukunft der Raumfahrt
Von Gießen ins Weltall
Die Forschung zu Raumfahrtanwendungen in Gießen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Seit den 1960er Jahren arbeiten Forscher*innen an elektrischen Antriebssystemen als tragfähige und zunehmend erfolgreiche Alternative zu chemischen Raumfahrtantrieben. Die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Technische Hochschule Mittelhessen kooperieren im gemeinsame Forschungsschwerpunkt "Materialien für nachhaltige Energie, Quanten- und Weltraumtechnologien" interdisziplinär, von der Elektrotechnik über die Materialwissenschaften bis hin zur Weltraumphysik.
Die Beantwortung der drängenden Fragen des Raumfahrtantriebs stützt sich nicht nur auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Verbindung von institutioneller Tradition mit modernsten Technologien, sondern erfordert auch spezielle, in Europa einzigartige Anlagen, um Triebwerke und Elektronik unter simulierten Weltraumbedingungen zu untersuchen.
Erfahre in diesem Interview mit Prof. Dr. Peter Klar (Justus-Liebig-Universität Gießen) und Prof. Dr. rer. nat. Chris Volkmar (Technische Hochschule Mittelhessen), wie Forscher*innen am FCMH gemeinsam daran arbeiten, die Zukunft der Weltraummobilität sicherer, effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

Hinweis: Der Campus-Schwerpunkt "Raumfahrtanwendungen" ist in den Forschungschwerpunkt "Materialien für nachhaltige Energie, Quanten- und Weltraumtechnologien" übergegangen.