11. Dezember 2025 - Max-Planck-Gesellschaft verstetigt Graduiertenschule für Mikrobiologie (IMPRS) in Marburg
Damit fördert die Max-Planck-Gesellschaft ab 2026 die International Max Planck Research School „Principles of Microbial Life“ (IMPRS-µLife) von MPI für terrestrische Mikrobiologie und Universität Marburg dauerhaft.
Mit der Verstetigung würdigt die Max-Planck-Gesellschaft die herausragende Arbeit der Marburger IMPRS. Dr. Duscia Rados, Mikrobiologin und Koordinatorin der Graduiertenschule, erklärt: „In der IMPRS erwerben internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nicht nur ihren Doktorgrad, sondern erhalten auch ein umfassendes Training unter exzellenten Bedingungen.“
Der Sprecher der Graduiertenschule, Prof. Dr. Victor Sourjik, ergänzt: „Durch die enge Kooperation der beteiligten Institutionen und ihrer Zentren auf den Marburger Lahnbergen profitieren die Doktorandinnen und Doktoranden von einem Umfeld, das sie optimal unterstützt und fördert.“
Ein Ziel der Graduiertenschule ist die Gewinnung von Talenten für die Forschung in Marburg. Die Forschung behandelt die Prinzipien des mikrobiellen Lebens auf verschiedenen Skalen: von Genen und Proteinen über den Stoffwechsel bis zur zellulären Struktur sowie den mikrobiellen Wechselwirkungen untereinander und mit der Umwelt. Angestrebt wird ein umfassendes Verständnis von Mikroorganismen, ihren Funktionen und ihren Interaktionen mit der belebten und unbelebten Umwelt. Im Graduiertenprogramm arbeiten zahlreiche Arbeitsgruppen des Max-Planck-Instituts und der Universität fachübergreifend zusammen.
Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden kommt aus dem Ausland nach Marburg. Diese Internationalität bildet die Grundlage für ein Forschungsnetzwerk, das häufig über die gesamte Karriere und Ländergrenzen hinweg besteht. Die jungen Forschenden gestalten ihre Zeit aktiv durch Mitarbeit in Initiativen und gemeinsames Netzwerken. Darüber hinaus werden weitere Aspekte der Wissenschaft berücksichtigt, etwa Wissenschaftsorganisation und -kommunikation, Datenmanagement sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Forschung.
Prof. Dr. Sabine Pankuweit, Vizepräsidentin für Chancengleichheit und Karriereentwicklung der Philipps-Universität Marburg, erklärt: „Unser Programm basiert auf der historisch starken Partnerschaft zwischen dem Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie (MPI-TM) und der Universität Marburg. Die Universität Marburg freut sich, Teil dieser langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit zu sein, die es Generationen talentierter Nachwuchsforschender ermöglicht, Fachkräfte in der Mikrobiologie hervorragend zu qualifizieren.“
Seit dem 1. Dezember können sich junge Forschende wieder bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2026. Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme in das Programm erfolgt nach einem Auswahlsymposium Ende April.
Weitere Informationen: https://www.imprs-marburg.mpg.de/
Campus-Schwerpunkt "Mikroorganismen und Viren"
Prof. Dr. Victor Sourjik ist beteiligter Forscher im Campus-Schwerpunkt "Mikroorganismen und Viren". Das Erkennen übergreifender Strategien von Mikroben und Viren sowie deren Interaktion untereinander und mit dem Wirt ist das zentrale Ziel der gemeinsamen Forschungsaktivitäten der Forschenden im Campus-Schwerpunkt „Mikroorganismen und Viren“.
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Philipps-Universität Marburg und Max-Planck-Institut für terrestrische MikrobiologieProf. Dr. Victor Sourjik